WDR: Windrad bei Weeze knickt im Sturm «Luise» um
Quelle: WDR, 24. Oktober 2026 – zum Originalartikel
Während das Sturmtief «Luise» in der Nacht auf Samstag über Nordrhein-Westfalen zog, ist im Ortsteil Wemb der Gemeinde Weeze am Niederrhein ein Windrad abgeknickt. Die Anlage stürzte auf ein angrenzendes Feld und wurde dabei völlig zerstört – stehen geblieben ist einzig der Sockel.
Verletzt wurde laut den Berichten niemand. Die Feuerwehr sperrte die Unglücksstelle ab, ein Vertreter der Betreiberfirma begutachtete den Schaden vor Ort. Zur genauen Ursache des Versagens lagen zunächst keine Angaben vor. Der Sturm verursachte in der Region zahlreiche weitere Einsätze wegen umgestürzter Bäume und Behinderungen im Bahnverkehr.
Einordnung von Gegenwind Aesch
Windräder werden als sicher und sturmfest beworben – und doch zeigt der Fall Weeze, dass ganze Anlagen bei einem Herbststurm einknicken können. Dass dabei niemand zu Schaden kam, ist dem Umstand zu verdanken, dass das Windrad auf ein leeres Feld fiel. Genau deshalb sind ausreichende Abstände zu Häusern, Strassen und Wegen keine Formalität, sondern eine Frage der Sicherheit. Auch für Aesch gilt: Wer Windräder in die Nähe von Siedlungsgebieten und Naherholungszonen bauen will, muss solche Risiken offenlegen und ernst nehmen.
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